Musik zur Whisky-Messe

Drei Tage Musik mit mehreren Künstlern, passend zum Thema Whisky.

Rund um die Messe verwöhnen wir alle Whisky-Liebhaber - und auch alle die keinen Whisky mögen - mit einem außergewöhnlichen Musik-Programm.

 

Musik auf der Messe

Während der Messe füllen Tom Walsh und Mick Crogan aus Dublin mit Judith Wache aus Halle, Harald Sawatzki aus Frankfurt und Bob Bales das musikalische Rahmenprogram in der Lounge/Bar des Kaisersaals im ersten Stock.

Die genauen Spielzeiten werden vor Ort ausgehängt. Hier eine Übersicht:
• Freitag: 16:30 / 18:00 / 19:30 / 21:00 Uhr
• Samstag: 12:30 / 14:00 / 16:00 / 17:30 / 19:30 Uhr
• Sonntag: 14:00 / 16:00 Uhr

Im großen Saal des Kaisersaals findet am Sonntag dem 10. März 2019 um 13:30 Uhr ein Kurzkonzert mit Mirjam Seifert (Harfe & Querflöte) und Gundula Mantu (Geige) statt.

After-Messe-Party

Am Freitag und Samstag Abend ab 22:30 Uhr kann man alle Musiker - Tom, Mick, Judith, Gundula, Mirjam und Harry mit Bob Bales - noch einmal live im Café Nerly zusammen erleben und die After Messe Party geniessen.
Das Tarona Team, Aussteller und Tarona-Gäste die noch nicht müde sind treffen sich dort.

Freitag 8. März 2019 - Beginn 22:30Uhr
Samstag 9. März 2019 - Beginn 22:30Uhr

Adresse: Nerly Café-Restaurant-Bar, Marktstraße 6, 999084 Erfurt

 

Michael Crogan - Knopfakkordeon, Tin Whistle

Michael wird von seinen Freunden Mick genannt. Er stammt aus einer Familie, die von der traditionellen Musik Irlands durchdrungen ist.
Sein Großvater, ebenfalls Michael Crogan und bekannter Knopfakkordeon-Spieler, kam aus Winetown in der Grafschaft West Meatn nach Dublin, wo er Mary heiratete. Sie bekamen fünf Söhne, und drei von ihnen spielten ebenfalls Knopfakkordeon. Micks Vater Tommy war darunter. Tommy spielte häufig in Programmen von Two RN, Irlands "ARD TV", damals in dem berühmten Postamt von O'Connell Street, von wo aus die Unabhängigkeit Irlands 1916 ausgerufen wurde.
Die Familie war durchdrungen von Musik. Als Mick dreizehn wurde machte ihm sein Vater Tommy ein Geschenk, ein Vermächtnis, und gab ihm das Knopfakkordeon seines Großvaters mit den Worten, 'Wenn du Hilfe brauchst, bin ich immer da'. Mick war überglücklich.
Tommy nahm seinen Sohn überall mit hin wo Musik gespielt wurde, in den verschiedensten Sessions. Mick profitierte von der Weisheit seines Vaters und lernte die verschiedensten Musikstile kennenzulernen und zu verstehen. Mick hat seinen Platz in der Erinnerung vieler Sänger und Musiker der älteren Musiker-Generation.
Heute findet man Mick bei den bekanntesten Fleadh oder Festivals in ganz Irland mit ebenbürtigen Fachkollegen.
Er wohnt noch in Dublin und hat sich den berühmten Sonntags Sessions in O' Donoghue's angeschlossen, dort wo einst die Dubliners ihrer Karriere starteten und manch andere berühmte Band hervorgegangen ist um die reiche, traditionelle Musikszene Irlands zu nähren.

Tom Walsh - Mandola, Banjo, Gesang

Tom stammt aus einer Musikerfamilie aus Rathmines am Rande von Dublin. Sein Vater, Fergus, war ein bekannter musikalischer Leiter von Tanzgruppen, lange bevor Riverdance und die anderen Tanz-Shows die Welt eroberten.

Ende der 60er Jahre begann Tom Gitarre und Mandoline zu spielen. Bald wurde er von der Entstehung einer Generation von mutigen Bands wie die Bothy Band, The Chieftans, Planxty, De Danann und vielen anderen gefesselt und ermutigt, seinen eigenen Weg zu finden.
Er lernte sein Handwerk in den verschiedensten Bands, bis er mit seinem Freund und berühmten Dublin Luthier Joe Foley im Jahr 1980 die Band An Beal Bocht gründete. Hier begann Tom die Mandola und Banjo zu spielen. Die Band trat in allen nennenswerten Häusern Dublins und Irlands auf, aber leider gibt es keine vernünftigen Aufnahmen. So bleibt der Geist ihrer Musik nur als Erinnerung für viele Menschen.
Aus einer in den frühen 1990er Jahren entstandenen Feundschaft heraus gründete Bob Bales die Band Rattlin' Strings mit Tom & Joe, zusammen mit anderen hochkarätigen Musiker(innen), und schaffte es sofort in die Top Ten der irischen Folk-Charts. Tom schreibt auf seiner Webseite, 'Diese Kraftwerk-Traditional-Supergruppe' schuf zwei beachtenswerte Musikaufnahmen.
Alle Musiker der Band sind heute noch befreundet und neue kommen hinzu, wie Mick Crogan, der auf Toms viertem Solo-Album Fired Up Knopfakkordeon spielt.

Bob Bales - Buzuki, Gesang

Seit über 40 Jahren arbeitet Bob als Musiker und Komponist. Bob Bales, gebürtig halb Schotte, halb Ire, ist in der Welt zu Hause. Er lebte lange Jahre in Frankreich, Polen, Rumänien und zuletzt Deutschland. Unzählige großartige musikalische Projekte, von Touren und Album-Produktionen solo oder mit befreundeten Künstlern aus aller Welt, bis hin zur Musik für Magic Of The Dance, gehören zu seiner Biographie.

 

Judith Wache - Geige, Gesang

Die gebürtige Hallenserin Judith Wache stammt aus einer Familie, in der die Musik schon immer einen hohen Stellenwert hatte. Sie wollte bereits sehr früh Geige lernen, weshalb ihre Mutter begann, ihr zunächst Flötenunterricht zu geben. Zum Schuleintritt bekam sie schließlich eine Geige, welche sie fortan auf ihrem Lebensweg begleitet.

Sie spielte zu zahlreichen Anlässen und auch bei einigen Wettbewerben, mit ihrer Schwester am Klavier, in Kleingruppen, später auch in verschiedensten Orchestern. Bei ihrem Freiwilligendienst in der Ukraine durfte ihre Geige nicht fehlen und sie musizierte mit ukrainischern Musikern traditionelle Osteuropäische Musik im Kinderheim und in weiteren sozialen Einrichtungen.

Ihren Wunsch, die Musik zu ihrem Hauptberuf zu machen, ließ sie schnell fallen aufgrund der Sparmaßnahmen im kulturellen Bereich. Nichts desto trotz nimmt die Musik einen hohen Stellenwert in ihrem Leben ein.
Durch einen Zufall stieß sie im Dezember 2017 im Biolädchen Clärchen mit Bob Bales zusammen. Nach einem kurzen und innigen Gespräch waren sich beide darüber einig, gemeinsam Musik machen zu wollen. Seit dieser Zeit nun widmet sie sich hauptsächlich der Irischen Musik und spielt an Bobs Seite hauptsächlich die Fiddl.

Gundula Mantu - Geige

Gundula Mantu liebt die Kammermusik über alles. Das gemeinsame Musizieren mit Gleichgesinnten, dabei mit Freude und Neugier der Musik nachspüren oder einfach miteinander kommunizieren, das ist das Schönste, was sie mit der Geige erleben kann. Ein Steckenpferd ist die Barockmusik, auf die sie sich spezialisiert hat. Auߟerdem spielt sie im Philharmonischen Orchester Erfurt und hat 3 Söhne.

Mirjam Seifert – Harfe & Querflöte

Mirjam studierte Flöte und sammelte Erfahrungen beim Radio-Sinfonieorchester in Halle. Danach spielte sie als Solo-Flötistin im Opernhaus Halle und seit einigen Jahren ist sie zusätzlich mit der irischen Harfe unterwegs. Sie hat bereits Bob Bales & Harry Sawatzki beim Marianus Scottus Projekt begleitet während einer Tournee durch die Schottenkirchen von Erfurt bis nach Wien.

Mirjam wird die Harfen von Burkhard Kleiner im Kaisersaal vorführen und spielen. Sie wird auch bei den After Messe Konzerten im Nerlys dabei sein sowie auf dem Sonntags-Konzert auf der großen Bühne im Kaisersaal.

Harald Sawatzki - Bodhrán & Bones

Rhythmus ist der Herzschlag der Musik. Harald Sawatzki sorgt für diesen Herzschlag. Dabei setzt der aus dem Rhein-Main-Gebiet stammende Musiker die unterschiedlichsten Instrumente ein, die schon immer den Rhythmus in der keltischen Musik bestimmt haben – wie Bodhràn, Bones und Snare Drum. Schon in jungen Jahren fand Harald Sawatzki seine Liebe zur „insularen“ Musik und lernte Snare-, Tenor- und Bass-Drum bei der Frankfurter Pipe Band "The Clan Pipers". Von der schottischen Musik ging es zur irischen. Die traditionelle Rahmentrommel, Bodhràn, beherrscht er zur Perfektion. Es gelingt ihm, dem sensiblen Naturfell-Instrument nicht nur Rhythmus, sondern auch Basslinien bis hin zu Melodien zu entlocken und somit zwischen Betonung und Kontrapunkt die gesamte Bandbreite rhythmischer Unterstützung zu geben. Harald Sawatzki hat das Klangbild der unterschiedlichsten Bands und Musikprojekte mit geprägt.

Burkhard Kleiner - Harfenbauer

Burkhard stellt einige seiner Harfen während der gesamten TARONA Messe im Kaisersaal zur Schau. Burkhard lernte sein Handwerk in der Werkstatt von Frank Sievert im Wendland, und seit einigen Jahren führt er seine eigene Werkstatt in Waddeweitz (Kreis Lüchow-Dannenberg), in der er große und kleine keltische Harfen, bevorzugt aus heimischen Hölzern baut.
Wer mag, kann den Weg vom Baum zur Harfe mitverfolgen. Die Harfen zeichnen sich durch Eleganz und große Leichtigkeit, kunstvolle und verspielte Holzdetails und obertonreichen Klang aus.
Unter den zuletzt gebauten Instrumenten sind Nachbauten historisch bedeutender irischer Harfenmodelle, die metallbesaitete Clairséach/Sirr-Harfe und eine kunstvoll farbig gestaltete Brian Boru Harp mit Goldbesaitung.
Burkhard Kleiner arbeitet u.A. im Auftrag und in enger Kooperation mit Jochen Vogel und Thomas Zapf, beide Spezialisten in der Europäischen Clairséach -Szene, und ist auf bedeutenden Europäischen Harfenfestivals mit seinen Instrumenten vor Ort.